Stadt Dambulla
Begeben Sie sich auf eine Reise in das kulturelle Herz von Dambulla, wo antike Geschichte auf moderne Entdeckungen trifft. Bestaunen Sie die Wunder des UNESCO-Weltkulturerbes, den Höhlentempel von Dambulla, schlendern Sie durch lebhafte Märkte und genießen Sie die einzigartige Verbindung von Tradition und Innovation in dieser bezaubernden Stadt Sri Lankas.
Bankatuwa
Die megalithischen Gräber von Ibbankatuwa sind eine antike Begräbnisstätte in der Nähe des Ibbankatuwa Wewa in Galewela DS, Sri Lanka. Es wird angenommen, dass die Stätte den megalithischen prähistorischen und protohistorischen Perioden von Sri Lanka angehört und als eine von mehreren antiken Begräbnisstätten gilt, die im Land entdeckt wurden. Die Stätte befindet sich an der Straße Kurunegala – Dambulla, etwa fünf Kilometer südwestlich der Stadt Dambulla. Derzeit ist die Grabstätte als archäologisch geschütztes Gebiet in Sri Lanka ausgewiesen.
Die Begräbnisstätte von Ibbankatuwa erstreckt sich über eine Fläche von 13 Hektar und umfasst Steinkistengräber der megalithischen Tradition. Dr. Raja de Silva, ein ehemaliger archäologischer Kommissar, führte 1970 die ersten Ausgrabungen an der Ibbankatuwa-Stätte durch. In den späten 1980er Jahren führten mehrere lokale und internationale Institutionen, darunter das Postgraduate Institute of Archaeology, der Central Cultural Fund sowie die deutsche Organisation KAVA (Kommission für Allgemeine und Vergleichende Archäologie), zwei Ausgrabungen in den Jahren 1988 und 1990 durch. Dabei wurde eine Gruppe von 21 Grabkammern entdeckt, und die Radiokarbondatierung der vor Ort gefundenen Holzkohle ergab ein Alter von etwa 600 v. Chr.
Im Jahr 2015 führte der Central Cultural Fund eine weitere Untersuchung der Begräbnisstätte Ibbankatuwa durch. Dabei wurde ein Bereich von 10 m × 10 m unmittelbar westlich der Gruppe von 21 Grabkammern ausgegraben. Nach dem Entfernen der Erde wurden weitere 47 Bestattungen freigelegt, darunter 26 Steinurnen mit der Asche der Verstorbenen, die als Steinurnenbestattungen bekannt sind.
Diese Bestattungen bestanden aus Kammern, von denen einige rund und andere rechteckig waren und aus einfachen Granitplatten gefertigt wurden. Einige Kammern waren mit Decksteinen verschlossen und enthielten Tongefäße unterschiedlicher Größe – große und kleine – in einer Anzahl von 2 bis 10, die die Asche der Verstorbenen enthielten. Die Tongefäße waren in verschiedenen Formen und Größen vorhanden und bestanden aus rotem oder schwarzem Ton. Darüber hinaus wurden Metallgegenstände aus Kupfer und Eisen sowie Perlen unterschiedlicher Formen und Materialien gefunden.
Von den 47 während der Ausgrabungen entdeckten Bestattungen waren 21 Tonurnen, die die Asche der Verstorbenen enthielten. Diese Bestattungen werden als Urnenbestattungen bezeichnet. Die Urnen waren entweder groß oder klein und aus Ton gefertigt, wobei einige mit einem Deckel in Form einer Schale versehen waren. In einigen dieser Gefäße wurden auch kleinere Behälter gefunden.
Die Ibbankatuwa-Stätte ist bei weitem die größte Begräbnisstätte, die in Sri Lanka entdeckt wurde. Anhand der Ausdehnung der Steinkistengräber beträgt die Größe des Geländes etwa 700 m × 400 m. Die in Polwatta entdeckte menschliche Siedlung, die sich nicht weit von der Begräbnisstätte entfernt befindet, stellt das erste bekannte Beispiel in diesem Land dar, bei dem eine menschliche Siedlung und ihre dazugehörige Begräbnisstätte aus der frühen Eisenzeit gemeinsam gefunden wurden.
Über den Distrikt Matale
Matale ist eine Stadt im Bergland von Sri Lanka. Die Knuckles-Bergkette ist ein besonderes Wahrzeichen der Region. Im Verwaltungsdistrikt Matale befinden sich außerdem die historische Felsenburg Sigiriya, der Aluvihare-Tempel und der Höhlentempel von Dambulla. Die Stadt ist von den Ausläufern der Knuckles-Berge, den sogenannten Wiltshire Hills, umgeben. Die Gegend ist hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt, wobei der Anbau von Tee, Kautschuk, Gemüse und Gewürzen vorherrscht.
Der Aluvihare-Tempel im Norden der Stadt ist der historische Ort, an dem der Pali-Kanon erstmals vollständig auf Ola-Blättern (Palmblättern) niedergeschrieben wurde. In der Nähe von Aluvihare befinden sich zahlreiche Klosterhöhlen, von denen einige mit prächtigen Fresken geschmückt sind.
Über die Zentralprovinz
Die Zentralprovinz von Sri Lanka besteht größtenteils aus Bergland. Die Provinz hat eine Fläche von 5.674 km² und 2.421.148 Einwohner. Zu den größeren Städten zählen Kandy, Gampola (24.730 Einwohner), Nuwara Eliya und Bandarawela. Die Bevölkerung setzt sich aus Singhalesen, Tamilen und Mauren zusammen.
Sowohl die Berghauptstadt Kandy als auch die Stadt Nuwara Eliya liegen in der Zentralprovinz, ebenso wie Sri Pada. Die Provinz produziert einen Großteil des berühmten Ceylon-Tees, der in den 1860er Jahren von den Briten angebaut wurde, nachdem eine verheerende Krankheit alle Kaffeeplantagen der Provinz vernichtet hatte. Die Zentralprovinz zieht viele Touristen an, insbesondere mit ihren Bergkurorten wie Kandy, Gampola, Hatton und Nuwara Eliya. Der Zahntempel (Dalada Maligawa) ist der wichtigste heilige Ort der Zentralprovinz.
Das Klima ist kühl, und in vielen Gebieten um 1500 Meter Höhe sind die Nächte oft kalt. Die Westhänge sind sehr regenreich, stellenweise fallen dort fast 7000 mm Niederschlag pro Jahr. Die Osthänge gehören zur mittleren Trockenzone, da sie nur vom Nordostmonsun Regen erhalten. Die Temperaturen reichen von 24 °C in Kandy bis zu nur 16 °C in Nuwara Eliya, das auf 1889 m Höhe liegt. Die höchsten Berge Sri Lankas befinden sich in der Zentralprovinz. Das Gelände ist überwiegend gebirgig und von tiefen Tälern durchzogen. Die beiden wichtigsten Gebirgszüge sind das zentrale Massiv und die Knuckles-Kette östlich von Kandy.